Unser Verein hat eine lange Geschichte. Auf dieser Seite findet man die wichtigsten Ereignisse im Überblick:
2000 wurde der Verein Freestyle Park in Zürich von folgenden Personen gegründet: Alan Maag, Angela Osterwalder, Chris Hart, Ernesto Schneider, Lukas Bertschi, Manuel Gschwend, Martin Luchsinger, Maurus Strobel, Moritz Maurer, Philip Kempf, Roger Grolimund, Stefan Graf und Stefan Wölfli.
2001 wurde eine erste Unterschriftensammlung für einen Freestyle-Park in Zürich gestartet. Im Frühling 2001 reiste eine Delegation von Beamten der Stadt Zürich nach Wattwil (St. Gallen), um einen Skatepark mitten im Dorfkern zu begutachten. Man wollte beweisen, dass eine in der Stadt eingebettete Freestyle-Anlage durchaus funktionieren kann. Thomas Marthaler (SP) reichte eine erste Motion für eine Freestyle-Anlage im Sihlhölzli ein.
Die Motion Sihlhölzli wurde in der ersten Instanz abgelehnt, da diese nicht zonenplankonform war. Am 9. Januar 2002 wurde daraufhin eine zweite Motion von Thomas Marthaler eingereicht, die angenommen und für dringlich erklärt wurde. Bis dann wurden vom Verein Freestyle Park über 4000 Unterschriften gesammelt, um den Entscheid positiv zu beeinflussen. Die Motion wurde von allen Parteien der Stadt Zürich einstimmig angenommen. Die PolitikerInnen wollten damals die Freestyle-Anlage innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren umgesetzt sehen. Die Stadt Zürich prüfte deshalb diverse Standorte für den Bau der Anlage.
Von den zehn vorgelegten Standortvorschlägen waren aus Sicht des Vereins Freestyle Park einer der einzig mögliche. Am 9. Januar 2003 wählte der Stadtrat der Stadt Zürich den Standort unter der Europabrücke. Die Planung einer Freestyle-Anlage wurde in Angriff genommen. Am 6. März 2003 gab es eine grosse Sitzung mit allen involvierten Stadtämtern und Interessengruppen bzgl. des Standortes Europabrücke. Am 7. April konnte der Verein Freestyle Park Zürich gemeinsam mit dem Sportamt der Stadt Zürich einen Vertrag abschliessen, um wenigstens ein Provisorium für die FreestylesportlerInnen der Stadt in der Toni Molkerei Zürich zu eröffnen.
Nach einem Jahr intensiver Planungen liess die Stadtregierung den Standort Europabrücke im Frühling 2004 wieder fallen, weil man anscheinend vergessen hatte, mit dem Kanton Zürich über diesen Standort zu kommunizieren. Der Kanton Zürich hatte damals Pläne, im Jahr 2008 das ganze Gebiet umzubauen, da neue Auffahrtsrampen für die Autobahn entstehen sollten. Innert Rekordzeit wurde von der Stadt Zürich ein neuer Standort gefunden. Nach nicht einmal 2 Monaten wurde dieser mit der Allmend Brunau gefunden. Interessanterweise war dieser neue Standort bei der damaligen Standortevaluation im Jahr 2003 nicht enthalten. Am 24. November 2004 bewilligte der Gemeinderat 4.5 Millionen Franken für den Bau des Freestyle-Park in der Allmend Brunau.
Im Jahr 2005 jagte gegen den Bau des Freestyle-Park auf der Zürcher Allmend Brunau ein Rekurs den nächsten.
Am 9. März 2006 gab Martin Waser den Rückzug des Baugesuchs des Freestyle-Parks auf der Allmend Brunau bekannt. Es wurde damals bei der Konzipierung vergessen, den Zonenplan durch die Stadt Zürich zu ändern. Danach wurde wenigstens erreicht, dass die bestehende Skateanlage unter der Kornhausbrücke renoviert wurde. Der Strassenbelag beim Letten wurde saniert und Ende Februar die neue Anlage für Streetskater und BMXer eingeweiht. Zudem erteilte die Bausektion des Stadtrates im August 2006 die Bewilligung eines Umbaus einer alten Halle an der Uetlibergstrasse in ein neues Freestyle-Provisorium. In letzter Minute legte jedoch ein benachbarter Liegenschaftenbesitzer Rekurs ein und verzögerte damit den Einzug in den neuen Standort.
Der Einspruch des benachbarten Liegenschaftsbesitzers gegen das geplante neue Freestyle-Provisorium wurde von der Baurekurskommission des Kantons Zürich klar abgelehnt. Leider zog der Rekurrent das Urteil um eine Instanz an das Verwaltungsgericht weiter. Dieser Schritt kostete wiederum enorm viel Zeit. Da die Halle ab Januar 2009 einer neuen Liegenschaft mit Wohnungen weichen muss und der Umbau enorm viel Geld gekostet hätte, konnte am Schluss die Halle nicht bezogen werden. Im April 2007 kam die Zonenplanänderung für die Allmend Brunau erstinstanzlich durch. Darauf ging wieder eine Einsprache ein und das ganze Projekt ist wiederum für mehrere Jahre blockiert. Im besten Fall kann der Freestyle-Park im Jahr 2009 in Betrieb genommen werden, im schlechtesten Fall erst im Jahr 2013.
Der einzige Rekurrent der Skaterhalle an der Uetlibergstrasse blitzte vor dem Verwaltungsgericht ab und verzichtet auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Das heisst, jetzt hätte man an der Uetlibergstrase einziehen können, doch stand in der Zwischenzeit der Stadt ein neuer Standort zur Verfügung. Neben dem Robinsonspielplatz an der Tramendstation Werdhölzli gibt es ein Areal, auf dem die ERZ (Entsorgung + Recycling Zürich) bis vor kurzem eine Entwässerungsanlage für Strassenschlamm betrieb. ERZ hat das Land freigegeben und wird nun im Auftrag der Stadt Zürich eine Halle für den Freestylesport erstellen. Man sieht eine Zusammenarbeit mit dem benachbarten sozialen Zentrum Vert.Igo vor. Die Halle an der Uetlibergstrasse stünde nur für zwei Jahren zur Verfügung, die im Werdhölzli bis zu zehn Jahren, zudem ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis besser in der Grünau. Die Halle wird 1,9 Millionen Franken kosten und bietet 1000 Quadratmeter Trainingsfläche. Im Oktober soll die Freestyle-Halle in Betrieb genommen werden. Am eigentlichen Ziel, die Errichtung einer Freestyle-Anlage auf der Allmend, wird weiterhin festgehalten.
Am 16. Februar wurde der langjährige Skatepark des Verein Freestyle Park in der Toni Molkerei geschlossen. Die Planung der Freestyle-Halle lief währenddessen auf Hochtouren. So konnten wir am 28. Mai gemeinsam mit der Stadt Zürich und Anwohnern den offiziellen Spatenstich vornehmen. Am 12. November konnte die Freestyle-Halle Zürich feierlich eröffnet und eingeweiht werden.