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Der Verein - Freestylesportarten

Vorstellung der Freestylesportarten
Hier werden die verschiedenen Freestylesportarten kurz erklärt:

Streetskaten
Wer sich mit den Anfängen des Skatens beschäftigt stolpert früher oder später über den Begriff "Asphaltsurfer". Schliesslich waren es waschechte Surfer und Wellenreiter, welche die damals ziemlich verrückte Idee hatten, ihre Bretter auch auf Strassen zu benutzen. Heute, fast 50 Jahre später, haben sich die Bretter zu hochwertigen Qualitätsprodukten gemausert, die extremen Belastungen und Ansprüchen standhalten müssen.

Streetskater bevorzugen eine Umgebung mit Ecken und Kanten, Höhen und Tiefen sowie auch Rundungen, über die sie möglichst hoch springen oder rutschen, respektive "grinden" können. Sie mögen Strassen und Plätze, wie sie in einer urbanen Umgebung zu finden sind.

Slalom- und Longboarden
Das Longboard dient den Surfern seit bald 50 Jahren als Surfbrettersatz an wellenlosen Tagen. Mit den Ursprüngen aus den Sechzigerjahren haben die modernen Slalom- und Longboards aus der Schweiz aber nicht mehr viel gemeinsam.

Durch ihr flexibles, vorgespanntes Deck können diese Boards, ohne anzutreten, aus dem Schwung heraus beschleunigt werden.

Ein geübter Skater ist dabei fast so schnell wie ein Radfahrer. Tramschienen und selbst kurze Kopfsteinpflasterpassagen können problemlos überfahren werden. Slalom- und Longboards garantieren die pure Lust an der Fliehkraft und am Gleiten. Das ideale Sommerbrett für Snowboarder, die auch auf dem Asphalt an ihrer Carvingtechnik feilen wollen.

Breakdancen
Breakdance ist ein Element der Hip-Hop Kultur, welches sich seit Mitte der Siebziger Jahre bis heute konstant weiterentwickelt hat. Diese Tanzform begründet sich im Wettbewerb unter den Tanzenden und pflegt diese Form der Competition auf eine friedliche Art und Weise. Breakdance wird vor allem von Jugendlichen ab 12 Jahren getanzt und gelebt und besteht sowohl aus tänzerischen als auch akrobatischen Elementen. Die Weiterentwicklung dieser Elemente steht im Mittelpunkt und besitzt einen grossen Stellenwert.

Das bedeutet, dass von einem Tänzer oder einer Tänzerin eigene Kreationen erwartet werden. Dies fördert die Persönlichkeits-Entwicklung und die Entfaltung eigener Kreativität sowie die Körperbeherrschung und Kontrolle, ohne dass körperliche Bedingungen oder Schulungen vorausgesetzt sind.

Die TänzerInnern verfügen über die Freiheit, selbst zu bestimmen, was, wo, mit wem, und wie oft/intensiv sie trainieren und welche Ziele sie erreichen wollen. Die parallelen zu den anderen Freestyle-Sportarten (z.B. Skateboarding) sind sehr offensichtlich. Vor diesem Hintergrund der sportlichen Aktivität verschwinden soziale, sprachliche und gesellschaftliche Abgrenzungen, Attribute und Verhalten praktisch vollständig.

Der Wettbewerbs-Charakter verbinden die Jugendlichen und es zeigt ihnen, dass man mit gegenseitiger Unterstützung und dem damit verbundenen Gemeinschaftsgefühl oftmals weiterkommt. So lernen sie, sich auf eine konstruktive Art miteinander auseinanderzusetzen.

BMX
BMX - 2 Räder, Rahmen, Gabel, Lenker. Die meiste Zeit surren die Räder, klackert das Ritzel. Ab und zu hört man ein "chink" eines oder mehreren Pegs, oder evtl. der Pedale, wenn diese zum Zwecke einer unüblichen Rutschpartie irgendwo hinunter oder hinauf, rückwärts oder vorwärts benutzt werden. Man nennt dies dann ja auch Grind.

Mit dem BMX kann man mit ein wenig Mut und Geschick auf Beton, Dreck oder Holz so ziemlich alles machen was das Herz und der Geist begehrt. Hohe Airs, 360's, No-Handers, Tailwhips, Backflips etc. Erfunden wurde das BMX Rad in den Siebziger Jahren, als Motocross sehr im Trend war und sich die Leute mit kleinem Geldbeutel ebenfalls eine Scheibe dieser Wohlfühlkultur abschneiden wollten.

Waren die ersten Jahre geprägt von Rennen auf sandigen und hügeligen Pisten, sah man Bob Haro 1977 "the Pioneer of Freestyle BMX" es den Skatern damals gleich zu tun und sich Hals über Kopf in Pools und Rampen zu stürzen. Heute gibt es die folgenden Disziplinen: Vert, Miniramp, Dirt, Park, Street, Flatland und eben Race. Letzteres hat sich jedoch über die Jahre so ziemlich vom "freestyligen" Part abgesondert. Sei es jetzt aber der ultra Styler, Hardcore Streeter, Schonertragende "freestylige" Halfpipe-Pilot, oder der bastardige Trailskiller, so ist BMX für jeden etwas ganz Persönliches und Intimes.

Es gibt keine Grenzen, keine Regeln und keine Gesetze, man macht sein eigenes Ding. Hauptsache Füsse auf die Pedalen, Hände an den Lenker und los. An den Olympischen Spielen 2008 in Beijing (Peking) feierte BMX seine Premiere als olympische Disziplin.

Dirtbike
Die ersten Dirtbikes wurden von Velobegeisterten in den 70er Jahren gebastelt. Weil sie von den Teerstrassen weg und auf Holperwegen schnell bergab fahren wollten, bauten sie sich stabile Räder mit dicken Reifen. Die Vehikel waren schwer, hatten schlechte Bremsen, und besassen keine Federgabeln. Trotzdem machte ihnen das Biken viel Spass. Nach und nach fuhren immer mehr Leute über Stock und Stein. Seit dieser Zeit hat sich das Biken enorm weiterentwickelt. Vom Sport für Wenige ist es zum Breitensport geworden. Die Velos mit den dicken Reifen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Eine Industrie ist entstanden und die heutige Technik mit Scheibenbremsen und intelligenten Federsystemen macht das Biken sehr sicher und komfortabel. Und eine Form des Bikens (Cross Country) ist seit 1996 sogar eine olympische Disziplin.

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